English

Turmmuseum Winnenden

Torturm, Marktstraße
Der Torturm gehörte zusammen mit der Stadtmauer zur mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sein Durchgang, das sogenannte Schwaikheimer Tor, war der Haupteingang zur alten Stadt. Das Mauerwerk stellt zusammen mit Resten der Stadtmauer die älteste, erhaltene Bausubstanz dar. Die Fachwerkstockwerke wurden 15 Jahre nach dem verheerenden Stadtbrand von 1693 wieder aufgebaut. Im Turm ist das Museum der Stadt untergebracht mit der alten Gefängniszelle. Das oberste Stockwerk beherbergt die sogenannte Torstuben, die Winnender Bürgerinnen und Bürger für Feiern mieten können.

Heimatmuseum im Torturm

Das Museum wurde während der 1970 / 80 er Jahre vom Historischen Verein Winnenden aufgebaut. Seit 1990 wird es von der Stadt Winnenden geleitet.

Zu seiner besonderen Ausstrahlung trägt der Torturm selbst bei. Er bietet nicht nur den passenden Rahmen für die Ausstellungsstücke, sondern ist in seinem baulich original erhaltenen Zustand sehenswert. Die vier Turmstuben enthalten u. a. Dokumentationen zur Entstehung der Stadt und ihren geschichtlichen Höhepunkten bis zur Notengeldausgabe 1923, weiterhin eine komplett ausgestattete Gefängniszelle, Uhrwerke, eine Dachziegelsammlung, Gegenstände der Zunft- und Gewerbegeschichte und neben alten Stichen und Ansichten auch ein Modell der Altstadt um 1850. Das oberste Stockwerk bietet die Möglichkeit zum Ausruhen und gemütlichen Zusammensein, aber auch eine herrliche Sicht auf die Straßen und Häuser der Innenstadt.

Öffnungszeiten:
nach Vereinbarung und in den Sommermonaten an jedem letzten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr.
Der Eintritt ist frei